Türchen 9 [Gewinnspiel]

Ist er nicht super süß, dieser kleine Weihnachtspinguin?

Als Zierde eines Deckels bewacht er ein LED-Teelicht.

Um am Gewinnspiel für das heutige Türchen teilzunehmen, denkt euch einen Namen für den kleinen Pinguin aus.

Mit eurem Kommentar/ eurer E-Mail stimmt ihr den Teilnahmebedingungen zu!

Viel Glück!

Oh du schreckliche 26.0 – Kleine und große Überraschungen

Tradition

Auch wenn Weihnachten so gar nicht unseres ist, zu Festen kommt die Familie zusammen. Obligatorisch ist es bei meinen Schwiegereltern der erste Weihnachtsfeiertag, an dem die Kinder – samt Anhang – geladen werden. Ich würde nicht sagen, dass es so etwas wie Pflicht ist, dennoch sind sie sehr enttäuscht, wenn jemand nicht erscheint. Aus welchen Gründen auch immer. Und so kommt man zusammen…

Grüne Weihnachten

Meine Schwiegereltern wohnen allerdings nicht hier in Bremen, sondern – für mich – irgendwo im Nirgendwo. Wie auch schon im letzten Jahr haben wir ja kein Auto (mehr), doch 2017 lies sich planen (Urlaub sei Dank). 2018 – dank immer erst einige Tage vorher zu wissen man arbeitet, leider nicht. Immerhin, dank Überstunden, bekam ich den Tag frei. Blöd nur, dass ich auch das erst vier Tage vorher wusste und somit die Mietwagen natürlich (?) bereits ausgebucht waren. Die Alternative waren die öffentlichen Verkehrsmittel und dann von jemand vom Zielbahnhof abholen lassen. (Mitten ins Nirgendwo fährt nun einmal kein Bus.) Doch da ich am nächsten Tag in der Frühschicht arbeiten musste, wäre das eine ziemliche Hetze mit ständigem Blick auf die Uhr, gewesen. Doch glücklicherweise fand sich noch 1 Mietauto in Bremen: Ein Elektroauto! Für meinen Liebsten war es das erste Mal so einen Wagen zu fahren, für mich das zweite Mal mitzufahren (wobei das erste Mal noch in einem Testwagen der Uni war). So ging es (mehr oder weniger) „Grün“ ins Grüne. – Und das erste Gesprächsthema war auch gefunden. 😉

Familienbande

Wie drückte einer meiner Schwager es so schön aus: Er hätte sich bereits das ganze Jahr darauf gefreut, dass wir alle zusammen kommen, damit er uns gehörig auf die Nerven gehen kann. (Hat er dieses Jahr auch fast geschafft. ;-)) Nach Begrüßung und Gerede, gab es leckeres Essen (Grünkohl und Quarkspeise). Getreu dem Motto „Nach dem Essen sollst du 1.000 Schritte tun.“ schnappten wir uns anschließend den Familienhund und legten mehrere Kilometer mit ihm zurück. (Oder er mit uns, ich bin mir da nicht ganz sicher.) Nur um anschließend schon wieder zu Essen: Kuchen. – Auch eine Tradition, die ich nur von meinen Schwiegereltern kenne. Bei uns gab es „nur“ die „Bunten Teller“. Lecker war er aber – wie immer. Mjammi.

Kleine Gaben und große Geschenke

Und natürlich (?) kommt auch irgendwann der Punkt, an dem sich, im (sehr) warmen Wohnzimmer, vorm Weihnachtsbaum (grundsätzlich mit echten Kerzen), versammelt wird und ja, es gibt auch Geschenke. – Meine Schwägerin und ich, haben mehrfach versucht, die Schwiegereltern davon abzuhalten. Aber was schon immer so war… „Lasst uns doch.“ Wir haben aufgegeben… Und so kam es, dass wir mit mehr gingen, als wir kamen.

Richtig gefreut habe ich mich über das Kleinreste Geschenk: Einen Schlüsselanhänger mit Buchstaben, Schutzengel, Katze und kleiner (funktionierender!) Uhr. Der ist soooo schön. ❤ Hier hat meine Schwiegermutter sich auch richtig Mühe gegeben: Jeder hat eine, entsprechend seiner Interessen, bekommen. So hat mein Göttergatte typische Wikingerzeichen, während an dem meines Neffen ein Fahrrad baumelt usw..

Und das Beste an meinem: Er hat sofort gewirkt!

Als ich auf mein Smartphone blickte, sah ich einen verpassten Anruf und rief zurück. Freudig ging ich danach zurück ins Wohnzimmer und verkündete:

Danke, der Schutzengel hat gewirkt. Meine Arbeit hat angerufen. Ich habe morgen FREI!“ , was mit Applaus und Jubel gefeiert wurde. (Das ist seit 6 Wochen das erste Mal, dass ich zwei Tage am Stück frei habe. Um so größer ist die Freude.)

Ob es nun der Schutzengel war, mein Blogbeitrag die Menschen dazu brachte eben nicht anzurufen oder es schlichtweg Zufall war: Überraschungen gehören irgendwie zu Weihnachten. Ich werde den „geschenkten Tag“ mit Freunden verbringen und mich in eine düstere Zukunft stürzen. Mutant Zero lässt grüßen – und bin mir sicher, dass auch der Spielleiter noch jede Menge Überraschungen bereit hält. Ob die gut sind, wird sich zeigen… 😉

Im Zeichen des Rollenspiels standen auch die „Gaben“, die mein GöGa und ich füreinander gefunden haben: Das lang ersehnte „Deponia“ für IHN…
… lang ersehnte W20 für SIE. 🙂

~°~

In diesem Sinne: Eine schöne und friedvolle Rückkehr in die Normalität. Und übrigens: Nächste Woche Dienstag ist Neujahr und damit Feiertag. Nur, weil das ja auch immer so plötzlich kommt. 😀

~°~

[Dieser Beitrag enthält Werbung auf Grund von Produktplatzierungen]

Oh du schreckliche 25.0 – Eine wahre Weihnachtsgeschichte

Zum einem regt es mich jedes Jahr aufs neue auf, dass es Menschen gibt, die an Heilig Abend noch einkaufen gehen oder irgendwo anrufen. Das schlimmste daran, ist dann aber der Spruch: „Das tut mir ja leid, dass Sie heute arbeiten müssen.“ – Ehrlich Leute, wenn NIEMAND an einem Fest-, Feier- oder Sonntag irgendwo hingehen, bestellen oder anrufen würde, DANN würden auch alle frei bekommen und im Kreise ihrer Liebsten feiern (oder zumindest entspannen) können. Denkt mal nach. Doppelmoral…

Aber es gibt auch durchaus Lustiges zu berichten. So z.B. dann, wenn ältere Herrschaften anrufen und nach dem Verbleib eines Pakets fragen, in diesem Fall ein „Tannenbaum“:

[…]

Kunde: „Ich warte noch auf meinen Weihnachtsbaum. Da ist noch nichts und dabei stehe ich schon jeden Tag am Fenster. Möchte den mit meinen Enkeln schmücken. Ich muss da ja irgendwie helfen, alleine schafft er das ja nicht. Weiß ja nicht wer kommt.“

Agent: „Ich habe nachgesehen, der kommt noch. Da brauchen Sie sich keine Gedanken machen.“

Kunde: „Aber ich muss doch zu Hause sein, wenn der Baum kommt. Nicht das der wieder mitgenommen wird!“

Agent: „Brauchen Sie nicht, der wird in den Briefkasten gesteckt.“

Kunde: „In den Briefkasten??? Wie soll der denn in den Briefkasten passen???“

Agent: „Die stopfen ihn da rein. Machen die öfter so.“

Kunde: „Ja…? … Meinen Sie wirklich?“

Agent: „Ja, klar.“

Kunde: „In den Briefkasten also… Na gut, wenn Sie das sagen. Und sonst können die den Baum ja auch einfach draußen hinstellen.“

Agent: „… Ja? …“

Kunde: „Da warte ich dann jetzt einfach ab und gucke weiter aus dem Fenster. Nur für alle Fälle, damit ich mit anfassen kann, wenn ich da bin. Danke und ein schönes Fest.“

[…]*

Ahnt ihr es? Hier haben Kunde und Kollegin zwar von dem gleichen – einen Weihnachtsbaum – gesprochen. Allerdings hat der Kunde auf einen echten Tannenbaum gewartet, bestellt hatte er allerdings (und das war natürlich auch das was die Kollegin sah) einen USB-Tannenbaum.

Ob der ältere Herr noch zu seinem echten Weihnachtsbaum gekommen ist, wurde leider nicht überliefert. Die Kollegin jedenfalls, fragt im Zweifel jetzt noch einmal nach. 😉

*sinngemäß nacherzählt

Oh du schreckliche 22.0 – Kugelig

Diesmal schickt der Weihnachtsmann den Wichtel in den Keller, um schnell noch drei rote Weihnachtskugeln für den Christbaum zu holen. Im Keller angekommen stellt der Wichtel mal wieder fest, dass leider das Licht nicht funktioniert – es ist stockfinster. Er kann im Dunkeln nicht unterscheiden, welche Farbe eine Weihnachtskugel in seiner Hand hat. Er weiß aber, dass im Schrank genau 11 rote, fünf blaue und zwei silberne Kugeln liegen. Vorsichtig tastet sich der Wichtel zum Schrank vor.

Wie viele Kugeln muss er mindestens mit nach oben nehmen, damit er auf jeden Fall drei rote mit dabei sind?

Oh du schreckliche 21.0 – Dresscode

Santa hat sich überlegt,
dass rot ihm eigentlich gar nicht steht.
Er entscheidet sich für braun,
da werden die Engel aber schaun.
Doch nun hat er das Problem,
dass Knecht Rupprecht und er gleich aussehn.
Das kann er nicht ertragen,
so will er es mit pink wagen.
So will ihn Rudoplph nicht mitnehmen,
da lässt er sich doch den roten geben.
Doch innerlich da denkt er: „Genau,
im nächsten Jahr wird der Mantel blau.“

[Autor: unbekannt]

Oh du schreckliche 20.0 – Schöne Bescherung

Kennt ihr das, wenn ihr denkt: „Ich bin froh, wenn dieses Jahr vorbei ist.“, weil einfach viel falsch läuft und ihr keine Energie mehr für irgendetwas aufbringen könnt? Nicht nur mir, sondern auch vielen meinen Kollegen geht es seit Monaten so. Selbst die, die sonst voller Euphorie in ihre kleine eigene Weihnachtswelt verfallen, kamen erst gar nicht in Weihnachtsstimmung und fänden, es könnte dieses Jahr einfach ausfallen. (Ich wäre übrigens dafür!) Und doch, immer wenn du denkst, es geht gar nicht schlimmer, wird noch etwas oben drauf gesetzt.

Gestern rief dann der Bezirksleiter die halbe Belegschaft (so auch mich) zur Versammlung. Natürlich (?) ist das meist kein gutes Zeichen, so auch nicht in diesem Fall…

Zum Verständnis lasst mich kurz erklären, dass ich im Dienstleistungsgewerbe (für Firmen) arbeite. Die Firma, bei der ich angestellt bin, erfüllt Aufträge für andere Firmen, wie eben z.B. die Kundenbetreuung. Ich arbeite seit mehreren Jahren für einen großen Kunden aus dem Versandhandelssektor. Dieser Kunde, seit sehr langer Zeit einer unser Auftraggeber, hat nun festgestellt, dass er die (Arbeits-)Leistung günstiger bekommt: Ab nächsten Jahr wird auf den Balkan ausgelagert. Immerhin gibt es dort deutsch sprechende Kolonien. Warum also hier, in Deutschland, so viel mehr bezahlen?

Betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben, denn es gibt noch ein anderes großes Projekt (technischer Bereich), in dem Mitarbeiter gebraucht werden. Fakt ist aber auch, dass nicht Jede/r für Jeden Bereich geeignet ist.

Wenn ihr also demnächst eine Hotline anruft, eine schlechte Leitung voller Rauschen und – vielleicht – einen Mitarbeiter, der weder euch, noch ihr ihn, versteht, so habt Verständnis. Immerhin ist es billiger so. Ansonsten müssten ihr für eure Waren und Dienstleistungen mehr bezahlen und wer will das schon?

Oh du schreckliche 19.0 – Witzedreierlei

Anne schwelgt in Erinnerungen: „Als Kind liebte ich es, an Winterabenden in der Stube vor knisterndem Feuer zu sitzen. Leider gefiel das meinem Vater nicht. Er hat es verboten.“ – „Warum denn?“ – „Wir hatten keinen Kamin!“

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Lisa zu Opa: „Danke Opi, dass du mir letztes Jahr zu Weihnachten so eine wunderbare Geige geschenkt hast. Ich habe noch nie so ein tolles Geschenk bekommen.“ 
Opa: „Wirklich?“
Lisa: „Ja, Mami gibt mir jedes mal 2 Euro, wenn ich anfange zu spielen. Und das nur, damit ich mit dem Geigen aufhöre.“

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Kind: „Mama, was krieg ich tolles zu Weihnachten?“
Mama: „Du bekommst das, was der Weihnachtsmann dir bringt!“
Kind: „Aber den Weihnachtsmann gibt es doch gar nicht.“
Mama: „Tja, dann sieht es leider nicht gut für dich aus!“

Oh du schreckliche 18.0 – Ehrlich währt am längsten

Oh du schreckliche 17.0 – Gender-Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt aus Frauensicht

Zwei Frauen treffen sich: „Ich war mit meinem Mann gestern auf dem Weihnachtsmarkt.“ „Und, bist Du ihn losgeworden?“

Weihnachtsmarkt aus Männersicht

Ich bin sehr besorgt um meine Frau. Sie ist nämlich bei diesem schlimmen Schneetreiben zum Weihnachtsmarkt gegangen.“
– „Na, sie wird sich schon in irgendeinem Geschäft unterstellen können, oder?“
– „Eben, darum bin ich ja besorgt!“

Oh du schreckliche 16.0 – Zum Nachdenken

Besinnliche Stunden unterm leuchtenen Baum,
für viele Leute ist das der Traum.

Bei vielen reicht’s nur noch für’n Bier,
denn sie leben leider von Hartz 4.

[Autor: unbekannt – Aber offensichtlich Neuzeitlich]