Montagsorakel

Kaum zu glauben, ich habe es getan! Ich habe es tatsächlich getan! Bin ich denn jetzt komplett verrückt geworden? Ach nein halt, das war ich ja schon immer… Na gut, auch egal. Lustig war es trotzdem, irgendwie:

Ich habe Kaffee getrunken! Und das ganz ohne etwas zu verschütten! Aber natürlich ist das NICHT die „Sensation“. Es gibt nicht einmal eine Sensation, sorry! Es geht auch nicht um das Getränk, sondern die Hinterlassenschaft: den Kaffeesatz! (Was habt ihr denn bitte gedacht? Pfui! 😂)

„Aberglaube kann mich erst dann beeindrucken, wenn einer sein dreizehntes Monatsgehalt ablehnt.“ [Markus M. Ronner]

Ich habe mir den Kaffeesatz lesen lassen. (Nennt man das so?) Allerdings von einer App. Genauer gesagt Zweien. Eigentlich hatte ich das gestern bereits gemacht, weil mir spontan die Frage im Kopf herumgeisterte, ob es dafür eigentlich eine App gibt. – Ich schätze die Antwort liegt auf der Hand! – Mir wurden auch zwei sehr interessante Vorhersagen gemacht, die doch recht wohlklingend klangen. Nur leider viel mir später ein, dass ich den Kaffee ja gar nicht ausgetrunken hatte, sondern der letzte Schluck im Ausguss landete. (Ich finde kalten Kaffee so was von widerlich!)

ABER: neuer Tag, neuer Kaffee, neuer Versuch!

Mein Kaffeesatz am Morgen

Leider konnte heute aber nur eine „virtuelle Kaffeesatzleserin“ auch etwas deuten. Der andern war mein Kaffee offenbar zu dünn!? 🤔

So konnte ich mir später noch einen Becher Kaffee gönnen. Nicht das es einen Grund gebraucht hätte…

Mein Kaffeesatz am Nachmittag

Mit dem Nachmittagskaffee konnten dann auch beide Apps meine Zukunft deuten.

Kaffee Wahrsagerei vs. Kaave

Im großen und ganzen scheinen sich die „virtuellen Wahrsager“ immer einig zu sein. Ich weiß nicht von welchem großem Traum die Rede ist, aber ich hoffe das Beste und sende postive Vibes ins Universum. 😉

StMoonlight ganz privat [Funfacts]

Jeder von uns hat sie doch, diese kleinen Spleens oder Eigenschaften, bei denen manche andere nur mit dem Kopf schütteln. Die liebe Judith hatte die tolle Idee, einfach mal alles aufzuschreiben, was bei einem selbst vielleicht ein wenig anders und ungewöhnlich ist. Da ich von mir selbst ja immer behaupte nicht „ganz normal“ zu sein, einfach perfekt für mich. Ich habe also fließig gesammelt und die nachfolgende Liste erstellt. Ihr werdet später noch mehr zu einzelnen Positionen erfahren – und auch der Rest unseres Gedankenteilerteams wird sich „outen“. 😉 Wiederkommen lohnt sich also, denn es wird interessant, spannend, aber auch total kurios und lustig.

Heute starten wir mit den Funfacts über:

StMoonlight…

  1. … dürfte es, aus medinzinischer Sicht, heute gar nicht geben
  2. … konnte sich nie vorstellen den Flecken, in dem sie aufgewachsen ist zu verlassen – und war eine der die am weitesten wegzogen
  3. … muss nach dem Duschen auf die Toilette, obwohl sie vorm duschen bereits war
  4. … hat bei einem Ausflug mehr dabei, als man je braucht
  5. … wurde mal fürs Schielen bezahlt
  6. … hat viele Bücher geschrieben, aber keines bisher zu Ende gebracht
  7. … kann nicht nackt (halb)telefonieren
  8. … hat als Kind Schnecken gesammelt
  9. … wollte eigentlich immer Astronautin werden oder zumindest Astronomin
  10. … hat eine Taube ausgebrütet
  11. … pult das Hagelsalz vom Laugengebäck immer ab – mag Laugengebäck ohne Salz aber nicht
  12. … hatte als Kind eine Birke – und war in tiefer Trauer, als sie gefällt war
  13. … findet Clowns langweilig und gruselig
  14. … findet lange Nägel ekelhaft (bei Männern generell, bei Frauen wenn es sie eine gewisse Länger überschritten haben)
  15. … kann nicht schwimmen, obwohl sie eigentlich schon immer eine Wasserratte war
  16. … findet das Drachen immer viel zu gewaltsam dargestellt werden
  17. … liest immer mehrere Bücher gleichzeitig
  18. … hat zwei Mal bei der Geburt von Hundwelpen geholfen
  19. … war mal Leiterin eines Detektivclubs
  20. … hat seit 20 Jahren einen Führenschein, fährt aber kein Auto
  21. … auf und um ihren Schreibtisch herrscht meist Chaos, Bücher- und Gewürzregal müssen aber immer ordentlich sortiert sein
  22. … hat Angst in einem Schwimmbad ins Becken zu steigen, aber keine im offenen Gewässer
  23. … muss Eiscreme immer cremig rühren (auch in der Eisdiele)
  24. … hatte einen schweren Autounfall und das rutschende Auto wurde von einem Schild „Notrufsäule 300 Meter“ gestoppt
  25. … liebt Weintrauben, aber hasst Rosinen
  26. … hat ihr Verkaufstalent im Kindergarten entdeckt, als sie Sandkuchen (aus Sand) gegen echten Kuchen getauscht hat
  27. … gewann direkt beim ersten Gewinnspiel, bei den sie mitgemacht hat und ärgerte sich über den ersten Platz
  28. … lebte mit einem Kater der Duschringe apportiert hat
  29. … knabbert bei Toffifee immer erst die Nuss unten heraus, sonst schmeckt ihr der nicht
  30. … eines ihrer Bilder wurde zu Gunsten des Kinderhilfswerkes versteigert
  31. … war mal in einen Trickfilmganoven verliebt
  32. … hat einen Faibel für Seegurken
  33. … hat Angst vor Zahlen, kann aber noch immer alle Festnetztelefonnummern seit Kind an auswendig – außer die Aktuelle
  34. … war im Sportuntericht eine absolute Niete, während sie Zuhause eine kleine fitte Sportskanone war
  35. … fast jeder glaubt, dass sie eigentlich zwei Tage früher Geburtstag hat und gratuliert zu früh
  36. … hat kein Problem damit in Dessous an der Promenade entlang zu schreiten, geht aber nicht in Jogginghose raus oder öffnet mit ungekämmten Haare die Tür
  37. … träumt von einem Fallschirmsprung, obwohl sie entsetzliche Tiefenangst hat
  38. … hat sich als Kind immer mehr als Junge gefühlt (und auch so benommen)
  39. … wenn sie aufgeregt ist/ Angst hat, stellt sie sich vor, es wäre alles nur ein Theaterstück und schlüpft für den Moment in eine andere Rolle, um sich zu beruhigen
  40. … kann Schweißen, aber absolut nicht nähen
  41. … ihr Vater hat ihr das Rülpsen auf Kommando beigebracht
  42. … vor wichtigen Gesprächen spricht sie mit ihrem Spiegelbild und sagt ihm, dass sie es schaffen
  43. … hat mal eine Klassenkameradin dazu gebracht einen Kaugummibaum zu pflanzen und zu pflegen
  44. … ihre Mutter hat mal ihren Geburtstag vergessen, als sie noch klein war
  45. … saugt Möbel mit dem Staubsauger ab, weil Staub wischen sie nervt
  46. … lebt mit Schuhgröße 42/43 auf großem Fuß
  47. … muss bei Kinderschokolade immer erst die Scholade abknabbern, damit sie die Milchcreme voll genießen kann
  48. … ich liebe scharfes Essen (und Knoblauch)
  49. … zieht immer erst den linken Schuh an
  50. … spielt um zu gewinnen und nicht um nur dabei zu sein 😉
  51. … bekommt die besten Ideen immer unter der Dusche
  52. … ekelt sich vor nassen („toten“) Haaren
  53. … ärgert sich bis heute über den vierten Platz bei den Bundesjugendspielen
  54. … findet Schnittblumen total traurig (lieber „lebende“ Pflanzen mit Wurzeln!)
  55. … sie ist so unscheinbar, dass Menschen sie nicht wahrnehmen oder am nächsten Tag bereits wieder vergessen haben
  56. … hat als Kind Fliegen in einer Streichholzschachtel gesund gepflegt
  57. … hasst telefonieren, hat aber trotzdem bereits 3x in einem Callcenter gearbeitet
  58. .. hat auf der Toiletten immer irgendwas zu lesen liegen
  59. … muss vor dem schlafen unbedingt wissen wie spät es ist, damit sie nachrechnen kann, wie viel Zeit sie noch bis zum Aufwachen hat
  60. … Etiketten von Gläsern etc. müssen bei ihr unbedingt nach vorne zeigen
  61. … glaubt an (ihre) frühere(n) Leben
  62. … schnuppert an neuen Büchern
  63. … träumt von einer (Teil-)Selbstständigkeit in der sie kreativ arbeiten kann, traut sich aber einfach nicht diesen Schritt auch zu gehen
  64. … zieht die Einsamkeit den Mensch vor (Partner und Katzen sind aber okay ;-))
  65. … zieht im Supermarkt die restlichen Artikel wieder vor, wenn sie was entnommen hat, damit es, mit dem Regal, auf einer Kante ist
  66. … die erste Theaterrolle war ein Baum
  67. … ist ein absoluter Sportmuffel, kann aber vom Walken/ Laufen für den guten Zweck gar nicht genug bekommen
  68. … Etiketten von Bierflaschen muss ich immer abfriemeln
  69. … war bisher nie aufgeregt, wenn sie einen „Star“ getroffen hat (Sind halt auch nur Menschen!)
  70. … muss ständig irgendwas (be)malen, aktuell besonders Briefumschläge und Kartons, die sie versendet
  71. … die Knöpfe/ der Reißverschluss/ das Waschschild muss bei einer Decke immer nach unten zeigen
  72. … muss weinen, wenn im Film Tiere leiden/ sterben – bei Menschen nicht
  73. … hat ihre eigenen Formeln für Matheaufgaben erfunden, weil sie sich die „richtigen“ nicht merken konnte
  74. … Lieblingskleidung als Kind: Nachthemd und Gummistiefel
  75. … schmeckt Alkohol einfach nicht
  76. … würde liebend gerne einmal Bogeschießen, weigert sich aber beharrlich auf Holztiere zu schießen, daher wurde das bisher nichts
  77. … liebt es einfach Dinge zu sortieren
  78. … hat eigentlich schon ganz viele Dinge erfunden, bevor es sie gab – leider nur gedanklich
  79. … schreibt immer alles eine auf to-do-liste (die sie meist dann doch nicht abarbeitet)
  80. … mag Kekse nicht, wenn sie diese selbst gebacken hat
  81. … hatte die Möglichkeit einen deutschen Kinostar zu treffen abgelehnt, weil sie die Katzen nicht alleine lassen wollte
  82. … hat mal einen Brief an den Bundeskanzler Gerhard Schröder geschrieben
  83. … steht nicht gerne in der Öffentlichkeit, liebt es aber auf der (Theater)Bühne zu stehen
  84. … hat sich früher einen kleinen Bruder gewünscht: Japaner 6 Jahre alt – darauf hat sie bestanden
  85. … trug als Kind viele Jahre eine dicke Hornbrille (siehe Beitragsbild)
  86. … hasst Krümel im Bett, weil die pieksen – wenn Scheren, Nadeln oder anderes drin liegen, ist es aber kein Problem
  87. … mag keine knusprigen Pommes Frites, labberig ist leckerer 😋
  88. … liebt es andere zu beschenken, hat aber Schwierigkeiten sich über bekommene Geschenke zu freuen
  89. … hat beim Elbehochwasser 2002 Sandsäcke an den Deichen gefüllt
  90. … mochte als Kind weder Pizza, noch Burger. Heute kann sie gar nicht genug davon bekommen
  91. … fuhr Kücken (statt Puppen) im Kinderwagen spazieren
  92. … hat sich im Fastfood-Restaurant mal über knackigen Salat auf dem Burger beschwert
  93. … sitzt im Auto am liebsten hinten
  94. … hatte den Spitznamen Goofy, weil sie immer über die eigenen Füße gestolpert ist
  95. … sammelt Erinnerungsstücke in einer „Lebensbox“
  96. … wünschte sich als Kind mal einen Postsack voll Post zu bekommen
  97. … hat Angst vorm Zahnarzt
  98. … konnte in einer Tränengaswolke ein Buch weiterlesen, während alle anderen ans Fenster gerannt sind
  99. … wollte eigentlich als Fallschirmjägerin zur Bundeswehr
  100. … hatte mal ein Bauchnabelpiercing
  101. … wollte seit Teenizeiten unbedingtt mal ein linken Tatoo am Oberarm. – Seit sie alt genug ist, war sie dann aber doch zu feige. 😉

In welchem Funfact habt ihr euch wieder gefunden? Oder habt ihr vielleicht noch etwas ganz anderes? Verratet es erne in den Kommentaren, falls ihr selbst eine Liste erstellt habt, auch gerne mit dem entsprechenden Link zu eurem Posting.

Burn – Mooni machts mal nicht

Hiiiiilfeeeeee!!!! Ich brauche eure Hilfe!

Es gibt Momente im Leben, da geht auch mal schief.
So wie bei mir grade, als ich versucht habe die Küche abzufackeln… 🔥
Nein, nicht mit Absicht! Wo denkt ihr hin? Ich habe lediglich ein neues Brotrezept ausprobiert und, da ich ja noch arbeiten musste, dachte ich, ich mache es im Brotbackautomaten. 🍞 (Den hatten wir übrigens schon weit vor dem Ausbruch der Pandemie! 😉) Blöd nur, dass der Teig dann so mega aufgegangen ist, dass die Form nicht mehr reichte. Was passierte? Genau: der Teig rann über die Form und begrub die Heizstäbe unter sich… So direkt an der Hitze ist es natürlich verbrannt… 🔥🤬

Zum Glück hat Aronia Alarm geschlagen, bevor die Rauchmelder losgegangen sind. 🐈 Und ich dachte unsere Principessa will spielen, weil sie versucht hat mich aus dem Arbeitszimmer zu locken… 🤦🏻‍♀️ Als ich dann endlich aufgestanden bin, dachte ich erst „Was riecht denn hier so komisch? Verbrennen die wieder irgendwas?“ 👃 und dann sah ich schon eine vernebelte Küche… 🔥 Tür zu, Brotbackautomaten ausgesteckt, Fenster aufgerissen… 😤

Ich lasse das mit Brot backen für heute. Wir haben selbiges für den Notfall immer eingefroren. ❄️ Schmeckt zwar nicht so gut wie ganz frisch, aber ich plädiere darauf, dass dieses ein Notfall ist! 😬

Und noch ein Notfall, bei dem ich eurer Schwarmwissen brauche:
Wie bekomme ich die Sauerrei wieder sauber? Die Form ist ja kein Problem, aber der Automat an sich. Da kann ich ja nichts „reinschütten“, um es einweichen zu lassen… Das Gröbste habe ich schon mit einem Löffel herausgeholt. Durch die Heizstäbe komme ich aber nicht überall ran… 😩 Ich hoffe ihr habt eine Idee. 🙏

Hauptsache Bunt – Warum ich das Pixelschupsen liebe

The one and only

Ob man ihn nun mag oder nicht, die meisten haben ihn: Einen Job. Ich – glücklicherweise – auch. Angefangen zu arbeiten habe ich bereits mit 17 (Ausbildung) und vorher auch schon mal so kleine Schülerjobs wie Prospekte austragen. Aber das ist natürlich kein Vergleich mit der „harten realen Arbeitswelt“. Und genau darum dreht es sich heute, denn Judith von Sympatexter hat eine Frage gestellt, über dessen Antwort ich tatsächlich gar nicht lange nachdenken musste:

Wenn du – für die nächsten 31 Tage – nur noch EINE EINZIGE Tätigkeit (aus deinem aktuellem Job) machen dürftest, für welche würdest du dich entscheiden – und warum?

(FunFact: Ich habe Asathor diese Frage gestellt und auch er hat, nach einiger Überlegung, eine Antwort für sich gefunden. Wer weiß, vielleicht teilt er sie ja bald mit uns… Was wäre EURE Antwort?)

Viele haben sich vermutlich, alleine schon auf Grund des Claims „Gedanken sind bunt“ gedacht, dass es bei mir in jedem Fall der kreative Teil ist, den ich nicht missen möchte. Und RICHTIG: Ich mag es zwar Abwechslungsreich, aber wenn ich nur noch eine einzige Sache machen dürfte, dann DEFINITIV den Teil der Bildbearbeitung. Diese mache ich teilweise für die Produktfotos in unserem Webshop, aber hauptsächlich für SocialMedia-Postings oder auch Karten an Kunden zu besonderen Ereignissen. Ich liebe es meiner Kreativität freien Lauf lassen zu können: Ihr wolltet schon immer mal fliegen? Bildbearbeitung macht es möglich! Ihr wolltet eurem Ex schon immer mal ein Klavier auf den Kopf fallen lassen oder euren Chef auf den Mond schißen? Bildbearbeitung! Es bietet einfach so unenendliche und (fast) unbegrenzte Möglichkeiten.

Richtig stolz bin ich darauf, dass inzwischen eine von mir erstellte Werbeanzeige, sowie ein Werbebanner – beides in England – veröffentlicht wurde. – Nicht vergessen: Es ist einfach nur meine Leidenschaft. Ich habe nichts in der Richtung je gelernt, wollte aber früher einmal Werbekauffrau werden. Manche Wünsche erfüllen sich offenbar auf Umwegen. Fühlt sich gut an! 🙂

Die Welt muss bunter werden!

Ich verfolge ja schon lange den Plan, dass die Welt bunter werden muss. – Okay, DAS klingt jetzt wirklich ein wenig merkwürdig, von einer Person, die meistens schwarze Kleidung trägt. 😀 – Und das meine ich auch, in vielerlei Hinsicht, genau so. Schaut euch doch nur mal die Natur an: Sie ist voll von bunten, schillernden Farben und Vielfalt! Irgendwie scheint uns Menschen leider irgendwann der Sinn dafür verloren gegangen zu sein. Beispiel: Graue Hochhaussiedlungen. Selbst neue Reihenhäuser sehe ich meist nur noch in immer der gleichen Farbe – und meist mit ebenso trostlosen steinig-grauem Vorgarten… Ich sage: LANGWEILIG!!! Mit Farben kann man so viel erreichen, Stimmungen erzeugen, gute Laune verbreiten,… Die Welt wäre zwar noch immer nicht gerettet, aber sicher ein besserer Ort, wenn wir mehr Farbe zulassen würden. 🙂

Bock auf Kuchen? Greift zur Farbe! (Die Anleitung zum Regenbogenkuchen findet ihr im Reiter Rezepte.)

Humör ist mir nicht zu schwör

Natürlich gibt es auch bei mir mal Kompositionen in Schwarz-Weiß oder eben eher etwas Dezentes. Es muss halt irgendwie passen. Und wenn es denn passt, versuche ich auch meinen Humor einzubringen. So richtig angefangen habe ich tatsächlich während meiner Umschulung, als wir gelernt haben, mit PowerPoint zu arbeiten. Ich hätte den ganzen Tag damit herumspielen können. Wen wundert es da, dass ich bei Gruppenarbeiten, immer für die Erstellungen der Präsentationen auserwählt wurde?

„Flotter Otto“ ist ein fiktives Speditionsunternehmen, welches als Gemeinschaftsarbeit während meiner Umschulung entstand. Erst war es ein Witz, da aber niemandem etwas besseres einfiel, blieb es dabei (ähnlich wie bei der Marke mit dem Apfel) und das ist eine Folie aus unser Präsentation. – Natürlich von mir erstellt. 😉

Später, im Berufsleben, wurde ich immer zum Schreiben an Flipcharts und Co. auserwählt, da ich irgendwie nicht anders kann, als immer irgendwo auch etwas dazu zu zeichnen. (Vielleicht habt ihr ja schon entdeckt, dass ich diesen Part versuche zu perfektionieren, indem ich mich an SketchNotes übe.)

EURE #challance

Los los… Hopp Hopp! Greif zu Buntstift, Farbroller, Wachsmalstift oder meinetwegen auch Blumen oder Konfetti oder Stoffen oder Keramik oder oder oder…, denn ihr wisst ja:

#DieWeltMussBunterWerden

Hier bin ich mit Farbrolle – in Schwarzem T-Sthirt 😀 – zu sehen, als wir die Küche gestrichen haben.

 

Kreatives Abendprogramm

Meine ersten Versuche. Eigentlich gar nicht sooo schlimm. 😆 Bis auf die Himbeeren… 🙆‍♀️

Nahrung für den Geist

Irgendwie schrie mein Geist nach Entfaltung und mein Gehirn nach (neuem) Input. Nachdem ich dann heute noch einen Artikel gelesen habe, in dem es darum ging, dass anspruchsvolle Hobbys gegen Homeofficeblues helfen, habe ich mir gleich mal eines zugelegt: Sketchnotes!

Wer jetzt meint, dass sei nicht anspruchsvoll den möchte ich noch einmal daran erinnern, wie ich „Detailgetreu“ ich erzogen wurde. Für mich ist es daher schwer jetzt einfach „nur“ noch „platt“ zu malen.

In jedem Fall macht es mir total viel Spaß. Und das ist ja letztlich die Hauptsache! ☺

Spot aus. Freiheit an.

Scheiden tut nicht immer weh!

Bei uns ist vor über einer Woche der Fernseher (endgültig) kaputt gegangen. Für viele andere würde das wohl so was wie einen Supergau gleich kommen. (Als mal Stromausfall war, wussten unsere Nachbarn nicht, was sie ein GANZEN WOCHENDE ohne TV machen sollten…)
Asathor und ich fanden das nicht schlimm. Immerhin gibt es ja noch viele andere Möglichkeiten, wie wir uns informieren oder einen Film anschauen können. Und ein Fernsehgerät steht ziemlich weit unten auf unserer Anschaffungsliste.

So kommt ihr zu mehr Freiheit!

Nach nur acht Tagen sind wir sogar ernsthaft am überlegen, gar keinen neuen Ferneseher mehr anzuschaffen. Nicht wegen des Geldes, sondern wegen dem Freiheitsgefühl.
Normalerweise sah es, unter Woche, so bei uns aus:
Aufstehen – Arbeiten – Abends zusammen Essen – aufs Sofa und TV an – je nach Müdigkeitsfaktor vielleicht noch ein paar Seiten lesen – Schlafen … Tag für Tag.
Allerdings ist uns gar nicht aufgefallen, wie langweilig und stressig das war. Das haben wir erst jetzt gemerkt, wo wir unsere Routine (zwangsweise) geändert haben. So nehmen uns z.B. viele mehr Zeit für das Abendessen, genießen es, nicht ständig auf die Uhr zu gucken, weil z.B. die Nachrichten gleich anfangen. Wir bleiben nach dem Essen noch am Tisch sitzen und reden über die Ereignisse des Tages oder was uns so bewegt. Oft kuscheln wir uns danach gemütlich in eine Decke und lesen noch ein paar Stunden. Die Katzen nutzen die Gunst der Stunde und machen es sich auf bzw. zwischen unseren Beinen gemütlich.
Unsere kleine heile – und entspannte – Welt auf 200 x 180 cm.

2020: Abgesagt! (Der Jahresrückblog)

Hier ist er nun also wieder, der inzwischen schon obligatorische Jahresrückblick. Das ihr ihn lesen könnt, bedeutet das wir noch hier sind. Ihr als Leser und ich als Verfasser. Glückwunsch! Wer hätte auch damit gerechnet, dass 2020 uns so viel abverlangen würde? Ich erinnere mich noch daran, dass ich total motiviert in dieses Jahr gestartet bin, viele Pläne hatte und total positiv eingestellt war. Heute fühle ich mich einfach nur noch leer, total erschöpft und ja, auch ein wenig depressiv, denn dieses, nun fast vergangene Jahr, hat mich – wie viele Andere – förmlich ausgelaugt. Vieles – eigentlich fast alles – fühlte es sich einfach nicht so an, wie es sich sonst anfühlte: Geburtstag, Urlaub, Weihnachten und selbst heute, fühlt sich einfach nicht nach Jahreswechsel an…

Ruhe vor dem Sturm

Anfang des Jahres wiegten wir uns in Sicherheit. Ein Virus? China ist doch so weit weg! So hatte ich das Glück und konnte Anfang Februar meinen Liebsten, zum Geburtstag, noch mit einem leckeren Essen beim Inder überraschen. Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir nicht, dass dieses das letzte unter „normalen Bedingungen“ sein würde – und konnten es daher auch wirklich genießen. (Sieht man von der Tatsache ab, dass wir natürlich mal wieder viel zu viel gegessen hatten.) Ob der Stromausfall im Stadtteil schon ein Vorzeichen war?

Arbeiten müssen oder Arbeiten dürfen?

Und dann war er auch schon da: Der erste Lockdown! – Wenn auch, meiner Ansicht nach, viel zu spät. Ab diesem Zeitpunkt schienen sich die Menschen in zwei Gruppen zu spalten: Die einen, die plötzlich nicht mehr arbeiten konnten und die, die noch wesentlich mehr, also ohnehin schon arbeiten mussten. – Asathor und ich, gehören zu Letzteren. Ich muss gestehen, dass es uns anfangs doch ein wenig geärgert hat, dass viele das „Glück“ haben, freie Zeit zu haben und einfach Dinge machen zu können, für denen ihnen sonst die Zeit fehlte. Bei uns war es genau anders herum. Eine Überstunde jagte die andere und, wenn wir frei hatten, waren wir einfach viel zu erschöpft, um irgendwas zu machen. Auch wenn sich daran noch immer nichts geändert hat, so waren wir bald froh, dass wir arbeiten DURFTEN – und zwar ganz ohne Kurzarbeit!

Gebt ihnen Brot und Spiele!

Was aber fehlte, war die Zerstreuung. Wer immer nur arbeitet, aber sonst einfach nicht wirklich etwas anderes sieht, als die eigenen vier Wände, wird diesen schnell überdrüssig. Bei uns kommt erschwerend dazu, dass wir auch keinen Garten oder Balkon haben, auf den wir uns eine kleine „Insel“ schaffen könnten. Um dem Lagerkoller nicht gänzlich zu erliegen, unternahmen wir Spaziergänge und, als das Wetter dies zu ungemütlich machte, öffneten wir uns Truhe und entdeckten ein paar (kooperative) Gesellschaftsspiel, bauten mit LEGO oder nutzten ein Wochenende, um zu renovieren. Leider konnte auch unsere Splittermondrunde nur online stattfinden. Aber das ist zumindest besser als gar nicht spielen – und Lormark hat offenbar auch etwas neues gefunden: Über seine Abenteuer berichtet er inzwischen auf meinen Blog!

Ich habe sogar ein neues Hobby entdeckt: Postcrossing. So kann man quasi die ganze Welt bereisen, ohne sich weiter als bis zum nächsten Briefkasten zu bewegen. Inzwischen habe ich in viele Länder Karten versendet und auch aus vielen Teilen der Welt erhalten. Ich habe mich über jede einzelne sehr gefreut.

Zwischendurch war es tatsächlich zweimal möglich, eine Vorstellung im Varieté zu besuchen. Zumindest ein klein wenig Ablenkung vom sonst so stressigen Alltag – und den Künstlern auf der Bühne, hat man die Erleichterung und Freude, endlich wieder auftreten zu dürfen, förmlich angesehen.

Glücklicherweise konnten wir noch live auf die HeinzCon2020. Auch im Urlaub, als wir alle zumindest ein Stückchen Normalität wiedergewonnen hatten. Da wir eh nur Tagesausflüge machen, fanden wir die Reisebeschränkungen jetzt nicht schlimm. Uns zieht es sowieso immer wieder ans Meer und da gab es, bis auf wenige Ausnahme, keine wirklichen Einreisebeschränkungen. So brachen wir 2020 nach Dangast und Wilhelmshaven auf. Natürlich galt auch hier die Coronaverordnung, sprich AHA-Regeln und das Hinterlassen der Kontaktadresse etc.. Aber die positiven Eindrücke blieben und bleiben, denn Erinnerungen sind das, was uns niemand nehmen kann.

Und positiv fühlte es sich auch an, anderen zu helfen. So spendeten wir Lebensmittel, Kleidung, Geschirr,… für Wohnungslose an das Präventionsteam Bremen/ Das Frieda-Projekt und Katzenfutter für Bremer Straßenkatzen.

An Kleinigkeiten erfreuen

Auch wenn nicht alles toll war, so können wir doch auf das Wichtigste zurück blicken: Niemand den wir kennen, ist an dem Coronavirus erkrankt! Zweimal gab es in unserem (beruflichen) Umkreis zwar einen verdacht, glücklicherweise fielen die Tests jedoch negativ aus, so dass wir Aufatmen konnten. Selbst Aronia war Anfang des Jahres beim Tierarzt und ach hier waren wir mehr als froh, dass es nichts ernstes war. (Und sie froh, dass wir sie direkt wieder mit nach Hause nahmen!)

Aronia

Da wir ja eh nicht viel machen konnten, versuchten wir eben das Beste daraus zu machen und uns an Kleinigkeiten zu erfreuen. Einen Tag entdeckten wir bei einem ausgiebigen Spaziergang eine Raupe, die uns sehr ungewöhnlich vorkam. – Da es an genau dem Tag war, als wir uns auf unserem selbst erlegten „digitalen Entzug“ befanden (= kein Handy, kein Radio, kein PC,…) befanden, konnte ich leider kein Foto machen. – Das kleine interessante Wesen stellte sich als Buchstreckfuß heraus.

Weihnachten der anderen Art

Wer mich schon länger kennt bzw. Gedankenteiler schon länger folgt, der weiß, dass ich mit religiösen Festen, allen voran Weihnachten, eigentlich nicht wirklich etwas anfangen kann. Doch 2020 ist anders, warum also nicht auch zur Abwechslung mal Weihnachten feiern? – Der erste Weihnachtstag ist für meine (Schwieger)Familie reserviert. Das ist schon seit Jahren so. So auch dieses, aber dieses Jahr waren Asathor und ich Gastgeber. Wochen vorher habe ich angefangen passende Dekoration zu basteln. Für Eltern und Geschwister gab es also ein vegetarisches (!) 5-Gänge-Menü. – Dabei sind wir die einzigen Vegetarier in der Familie. Trotzdem fanden es alle lecker und NIEMAND hat sich über fehlendes Fleisch beschwert!!! Das fand ich wirklich großartig! Ganz im Geist der Weihnacht, musste für unser Weihnachtsessen also kein Lebewesen sterben. Und der eine oder andere will nun tatsächlich öfter mal einen Veggie-Tag einlegen! Für mich hat sich der ganze Aufwand damit gelohnt.

Was sonst noch wichtig war

Ich erlebte meine eigene kleine Zeitreise,

hatte einen außergwöhnlichen Mittwoch – oder auch zwei

war in Museen auf der ganzen Welt,

und endlich auch einmal auf der Buchmesse

stellte fest, dass Nachhaltigkeit manchmal nicht möglich zu sein scheint,

feierte einen etwas anderen Geburtstag mit ungewöhnlichen Geschenken,

kämpfte (leider) weiter gegen Migräne,

bewies Zivilcorage,

habe ein U.F.O. gesehen,

musste mich von (m)einem kleinem Liebling verabschieden

und hatte viele schöne Stunden mit meiner kleinen Familie, bestehend aus Minou, Aronia und Asathor. ICH LIEBE EUCH!!! ❤

Ausblick 2021: Grau in Grau

Normalerweise würde ich jetzt hier all die Dinge aufzählen, auf die ich mir für das neue Jahr vorgenommen habe. Tatsache ist jedoch leider, dass bisher ALLES was wirklich geplant war, bereits abgesagt wurde. Das zählt aktuell bis Ende März 2021. Pläne für danach hatte ich nicht und, ganz ehrlich, bin auch alles andere als motiviert, mir aktuell überhaupt noch irgendwas vor zu nehmen…

Mein Motto für 2021 lautet daher: Wenig versprechen, viel machen. Denn, wenn ich eines aus diesem Jahr mitnehme, dann definitiv, dass sich nichts wirklich planen lässt. Bleibt zu hoffen, dass ich (wir) morgen aufwachsen und es ein 2021 gibt. Aber ich bin da doch ganz zuversichtlich.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und Kraft all die Widrigkeiten, die da noch kommen mögen, zu überstehen. Bleibt (oder werdet schnell wieder) gesund und versucht euch (wieder) an den „kleinen Dingen“ des Lebens zu erfreuen, denn wenn wir zwei Eigenschaften nie verlieren dürfen, sind es Hoffnung und Humor!

Ich freue mich sehr, wenn ihr auch im nächsten Jahr wieder auf diesem Blog – und gerne auch den SocialMedia-Accounts – vorbeischaut, lest, kommentiert, teilt… Danke für eure Treue.

Alles Liebe ❤

Eure StMoonlight

Tiefe Geheimnisse [Awesome Blogger Award]

Es ist schon eine Weile her, dass „Gedankenteiler“ für einen Award nominiert wurde. Jetzt ist es wieder soweit: Dieses Mal für den

Awesome Blogger Award

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Eine wirklich ganz besondere Auszeichnung:

Über den Awesome Blogger Award: Dies ist eine Auszeichnung für die absolut wundervollen Schriftsteller auf der ganzen Welt des Bloggens. Sie haben hinreißende und wunderschöne Blogs, sind bezaubernd und liebenswürdig und finden immer einen Weg, dem Leben ihrer Leser Glück und Lachen zu verleihen. Das ist es, was einen großartigen Blogger wirklich ausmacht.“ – Ja, ich gestehe, dass ich beim Lesen dann tatsächlich Rot geworden bin. Einen gaaaaaaaaanz lieben Dank an Kaya von Selbstwerkpflege, welche mich bzw. meinen Blog nominiert hat. Danke! ❤ 🙂

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Regeln, um Teil des Awesome Blogger Award zu sein

  • Danke der Person, die Dich nominiert hat.
  • Kennzeichne den Beitrag mit #awesomebloggeraward
  • Beantworte die Fragen, die Dir gestellt wurden.
  • Nominiere mindestens 5 Blogger und informiere diese über ihre Nominierung.
  • Gib ihnen 10 neue Fragen zur Beantwortung.

Bevor ich euch verrate welche Blogs mir so gut gefallen, dass ich ihnen diese Auszeichnung verleihen möchte, möchte ich mir erst einmal die Zeit nehmen, um Kaya‘s Frage zu beantworten.

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Dieses Fragen wurden mir gestellt:

01 – Wenn du einen Wunsch frei hättest, welcher wäre das?

fantasy-3880613_1920Wie heißt es so schön: „Ein gesunder Mensch hat viele Wünsche, ein kranker nur einen.“ – Wenn es wirklich nur einer ist, der sich erfüllt, so will er gut überlegt sein! Ich weiß nicht, was ich mir wünschen würde. Vielleicht endlich von der Migräne geheilt zu sein oder gleich nicht mehr krank zu werden. (Aber je nachdem wie man es formuliert, kann es nach hinten losgehen: Mal angenommen ich hätte keine Migräne mehr, wer weiß denn, ob ich dann nicht stattdessen eine viel schlimmere Krankheit hätte? Mein Wunsch wäre damit ja erfüllt…) – Kurz um: Ich glaube, ich bin viel zu feige, um mir etwas zu wünschen.

02 – Was ist es, was du schon immer mal machen wolltest?

parachute-2789697_1280Ja, Fallschirm springen! Allerdings gibt es da eine winzige Hürde: Ich leider an Tiefenangst und bin … jetzt muss ich doch glatt schon wieder zu feige schreiben … um es endlich einmal zu machen.

03 – Welcher deiner Blogbeiträge hat deiner Meinung nach bisher zu wenig Beachtung erhalten?

Wenn du so fragst: Natürlich ALLE! Also los Leute: Fangt ganz von vorne an, lest jeden einzelnen Beitrag, lasst eine Bewertung und einen Kommentar da und hangelt euch so bis in die Gegenwart! 😀 Ich habe wirklich keine Ahnung oder einen speziellen Beitrag, denn jeden Beitrag habe ich ja verfasst weil er mir, in welcher Weise auch immer, wichtig war. Am meisten am Herz liegen mir immer die Beiträge zum Thema Tierschutz/ Tierrettung, so wie dieser: https://gedankenteiler.blog/2014/02/27/sie-wollte-uberleben-dafur-soll-sie-nun- sterben-dringend/ – Damit hoffe ich, dass den Tieren geholfen wird, sie ein Zuhause finden, Menschen „aufwachen“,… Ich kann damit nicht die Welt verändern, aber wenn nur ein Leser dadurch ins Grübeln kommt, hat es sich schon gelohnt. Wie es in meiner indianischen Lieblingsweisheit so schön heißt: „Viele Menschen, an vielen Orten, die verschiedene Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.“

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04 – Womit – außer Bloggen – beschäftigst du dich gern in deiner Freizeit?

like-2028531_1280Mit allem worüber ich (theoretisch) bloggen kann: Mit meinem Leben! 😀 Ich lese leidenschaftlich gerne, betätige mich gerne kreativ (malen, basteln,…), fotografieren, backen/ kochen, Rollenspiele (RPGs), Schreiben (außer Blogbeiträge, z.B. Kurzgeschichten und Gedichte),… Das eine oder andere poste ich oft direkt auf den SocialMedia-Kanälen. Wer Lust hat (etwas mehr) in (m)ein Leben einzutauchen, der darf mir gerne virtuell folgen. Ich würde mich sehr freuen. 🙂

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05 – Als du mit deinem Blog angefangen hast, was war die Absicht, die dahintersteckte? (eine Botschaft, eine Mission…)

Schreiben! 😉 Ja, ernsthaft. Ursprünglich ist ein Blog ja ein Onlinetagebuch. Ich wollte über Dinge schreiben, die mich bewegen. In erster Linie, um sie zu verarbeiten. Erst später folgten dann andere Leser, als „nur“ Freunde und Bekannte. Und inzwischen nutze ich auch die Reichweite, um „Botschaften“ zu verbreiten, z.B. für den Tierschutz – oder um, vielleicht, mehr Menschen für Rollenspiele zu begeistern. 😉

Lormark

06 – Was sind deine größten Talente?

Originalzitat eines Bekannten „Du kannst jemanden schreiben, dass er ein A…loch ist, ohne das er es merkt!“ – Ich lasse das mal so stehen.

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07 – Mit welcher prominenten Person würdest du dich gern einmal treffen (können auch schon welche aus der Vergangenheit sein) und verrätst du uns auch den Grund?

Albert Einstein. Das „warum“ kann ich gar nicht beantworten. Dieser Mann hat einfach schon immer eine ungeheure Faszination auf mich ausgeübt – und das obwohl – oder vielleicht auch grade weil? – er menschlich ja eher „schwierig“ gewesen sein soll. (Je nachdem welchen Quellen man Glauben schenkt.)

Albert Einstein
(Hier mal eine Zeichnung, die ich vor etlichen Jahren angefertigt habe. – Menschen konnte ich noch nie wirklich gut…^^)

08 – Wenn du in die Rolle einer fiktiven Person – aus einem Film – schlüpfen könntest, welche wäre das? Wer würdest du gern mal sein?

Kennt noch jemand von euch die Trickfilmserie „Es war einmal… das Leben„? Ich habe den weißbärtigen „Maestro“ geliebt. Von ihm habe ich wirklich sehr viel gelernt. In seine Rolle würde ich zwar nicht schlüpfen wollen, aber vielleicht an seine Seite. Also quasi als seine Gehilfin. So „live“ dabei sozusagen. 😀

09 – Welches ist dein Lieblingslied?

Ich höre am liebsten alles so in Richtung Folk-Rock. Mein Lieblingssong kommt aber aus einer ganz anderen Musikrichtung und stammt von Louis Armstrong – und hat einen politischen Hintergrund: Protest gegen den Vietnamkrieg… Ich bin sicher, dass ihr ihn sogar kennt:

What A Wonderful World

Down By The Riverside (sozusagen mein 2ter Lieblingssong)

(Eine tolle „Ein-Song-Geht-um-die-Welt-Version könnt ihr HIER hören.)

10 – Mit welchem Tier könntest du dich am besten identifizieren?

Hier schwanke ich ein wenig zwischen zwei Tieren:

Mit einer Seegurke: Immer wenn ich Migräne habe, stülpe ich ja auch, zumindest sprichwörtlich, mein Inneres nach Außen. Ansonsten bin ich auch eher ruhig und friedlich, wenn ich aber angriffen werde, verteidige ich mich…

Seegurke

Mit einer Katze. Habe ich eine kalte Nase, geht es mir gut. Ist diese warm, geht es mir nicht gut. (Ist wirklich so!) Ich bin sehr schmuse bedürftig/ kuschelig, ich mag Routine, mir wird aber schnell langweilig, wenn ich keine Abwechslung bekomme, ich kann ganz schön die Krallen ausfahren, wenn es denn sein muss,… Ich schlafe nur nicht so viel eine Katze.

Aronia
Aronia –  https://principessaaronia.wordpress.com

Meine Fragen

  1. Da wohl die meisten Blogger schon viel über sich geschrieben haben, habe ich mir mal Gedanken darüber gemacht, was von Interesse sein könnte – und bei denen die „Beantworter“ selbst mal ein wenig in sich gehen oder sich zurückversetzen möchten. Ich bin jedenfalls mega gespannt auf die Antworten und die Fotos! 😀
  2. Was ist dein Lieblingsort in dem Ort, in dem du wohnst und warum? Zeig uns gerne ein Foto.
  3. Zeige uns den Inhalt deiner Jackentaschen, von der Jacke, die du zuletzt draußen anhattest und erkläre uns, warum du die einzelnen Teile mitführst. (Solltest du keine Jacke angehabt haben oder diese keine Taschen haben, geht auch Alternativ der Inhalt von Handtasche/ Rucksack etc.)
  4. Was war das größte Fettnäpfchen, in das du getreten bist?
  5. Deine „Dinner for One“-Version: Wenn du vier (bereits verstorbene) Personen aus der Geschichte zum Essen an einen Tisch bringen könntest, welche wären das? Begründe deine Wahl.
  6. Welche Entscheidung, die du treffen musstest, hat dein Leben am stärksten beeinflusst? Würdest du heute die selbe Wahl treffen?
  7. Was hast du zuletzt gekocht? Du kannst uns gerne das Rezept – oder die Nummer vom Lieferdienst 😀 – verraten.
  8. Wenn dein Haus / deine Wohnung in Flammen stehen würde und du könntest nur einen Gegenstand retten, welcher wäre das? (Gehen wir mal davon aus, dass alle Lebewesen sich bereits in Sicherheit befinden!)
  9. Was war deine kreativste Verkleidung zu Halloween / Karneval etc.? Zeigst du uns ein Foto?
  10. Wenn du dein eigenes Land hättest, welche Gesetze würdest du bestimmen? Verrate uns die wichtigsten fünf.

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Meine Nominierungen

Dieser Punkt ist wirklich irrsinnig schwer, denn es gibt so unglaublich viele Blogs bei denen ich wirklich gerne lese oder einfach „nur“ gerne verweile, um mir die tollen Fotos anzusehen. Leider wäre es viel zu lange hier alle eure schönen Blogs aufzuzählen, daher hier die „Auserwählten“:

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Dieter’s Welt

Kormoranflug

Maccabros

Putetets Stöberkiste

andre73komma5

Jezabel Botanica

Dufte Bilder 😉

4alle / 4all

Begrabt mich mit dem Gesicht nach unten

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Viel Spaß! 🙂

Psycho-Ich – Part II

Der eine oder andere Leser erinnert sich vielleicht noch an meinen letzten Seelen-Striptease.

Die gute Nachricht vorweg: Inzwischen geht es mir besser. (Den nächsten Virusinfekt habe ich gerade hinter mir…)

Ich arbeite jetzt seit einigen Monaten in einem kleinen Betrieb und auch wenn die Tätigkeiten sich wiederholen, macht es mir (zumindest bisher) Spaß. Der Vorteil ist, dass ich sowohl im Büro, als auch von Zuhause arbeiten kann. Das erleichert es durchaus, denn oft wird ja z.B. ein beginnender Migräneanfall, erst durch die Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln (Bewegung, Lärm, stickige Luft) extrem verstärkt. So kann ich mich – zur Not – mit Kühlpad vor dem Laptop setzen oder einfach später die Mailbox abhören oder E-Mails beantworten, wenn es mir nach ein paar Stunden besser geht. (Ja, ich weiß: Krank ist krank. Aber das Gewissen ist einfach beruhigter, wenn ich zumindest etwas getan habe. Wenn auch nur ein ganz kleines bisschen.)

Inzwischen war ich auch bei der Therapeutin. Hier kann ich jedoch nicht sagen, dass es mir auch nur annähernd etwas gebracht hat: Etwas nervös ging ich zum Erstgespräch, welches relativ spontan stattfand. Die Therapeutin war soweit ganz nett. Leider sind wir dennoch nicht miteinander warm geworden. Nachdem ich ihr von meinen Beschwerden erzählt habe, kam (und das auf so ziemlich alles was ich aufgezählt habe: „Das sind die Beschwerden der modernen Zivilisation. Dafür braucht man keinen Therapeuten!“) Ich konnte ihr offenbar nicht das erzählen, was sie hören wollte und sie mir auf der anderen Seite auch nicht helfen, irgendwas „Wichtiges“ herauszubringen. Letztlich kam sie zu dem Schluss, dass eine Gesprächstherapie wohl nichts für mich wäre und brach das Vorgespräch ab. Als Rat gab mir die Therapeutin noch mit auf den Weg, ich solle Yoga machen und Tagebuch schreiben…

Letztlich verließ ich die Praxis – mal wieder – mit dem Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Und ja, dass fühlt sich verdammt sch… an!

In diesem Sinne: Bleibt gesund! ❤

Der Rassist in mir

Da ich grade etwas Zeit habe, möchte ich mich heute einem sehr persönlichen Thema widmen. Das heißt, eigentlich ist es eher ein offizielles Thema, welches auch in den Medien rauf und runter läuft: Rassismus. Wie ich ja mehr als einmal geschrieben habe, soll jeder denken und glauben was er/sie/div. eben will, nur eben dieses nicht anderen aufzwingen wollen.

Vor einiger Zeit teilte ich ein Video in einem meiner Beiträge und löste damit etwas aus, dass mich doch etwas verwunderte:

Ein Freund, der sonst für freie Meinungsäußerung kämpft, hat mir daraufhin die Freundschaft gekündigt, da er nicht mit meinen Ansichten – die genau die selben sind wie vor neun Jahren, als wir uns kennen lernten – klar kommt. (Im übrigen jemand der eine neue Mauer errichten oder alternativ auch die gesamte Menschheit vernichten will.) Reisende Leute soll man nicht aufhalten und ich kann auch nicht behaupten, dass es mir nun schlecht(er) geht. Dennoch möchte ich die Gelegenheit nutzen, mir etwas von der Seele zu schreiben, auch wenn die betreffende Person dieses wohl nie lesen wird.

Im nachfolgenden Beitrag zähle ich nicht alle Personengruppen auf, sondern schreibe der einfach halt Migranten. Der Beitrag spiegelt meine persönliche Meinung wieder. Damit möchte ich weder jemanden ausschließlich, noch beleidigen! (Nicht vergessen: Dieses ist ein persönlicher Blog, keine offizielle Website o.ä. und spiegelt damit nicht die Meinung aller Deutschen wieder!)

Verallgemeinerung

Viele Deutsche (zumindest die, die so aussehen), kennen das Problem: Früher oder später werden sie als „Kartoffel“ oder sogar „Nazi“ abgestempelt. Bei mir reichen die Finger schon gar nicht mehr, um diese Beschimpfungen zu zählen. Anfangs habe ich noch diskutiert, dass die Kartoffel aus Südamerika kommt und ich viel zu jung bin, als das ich in der Zeit des Nazismus gelebt/ gehandelt oder im Krieg gekämpft hätte. Später kam nur noch ein Seufzen, dann ein Augenrollen und irgendwann habe ich ganz aufgegeben und gar nicht mehr reagiert.

Aber wehe, ich würde einem Migranten so etwas in der Richtung vorwerfen oder ihm ein Klischee an den Kopf werfen. Da wäre der Aufschrei groß!

Warum es okay ist, wenn „Ausländer“ mich beleidigen, ich ihm aber andersherum nicht meine Meinung sagen darf? Das ist eine der Dinge, die ich einfach nicht verstehe. Irgendwer sagt jetzt sicher: „Weil Deutschland den Krieg angefangen hat“ oder so etwas in der Richtung. Ja, aber damit habe ICH nun wirklich nichts zu tun. Also ist diese Begründung haltlos. Eine Beleidigung bleibt eine Beleidigung – egal in welche Richtung!

Der rassistische Migrant

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) und die Robert-Bosch-Stiftung haben eine Umfrage durchgeführt, die zwar nicht repräsentativ für alle Flüchtlinge steht, aber einen Querschnitt aus den wichtigsten Zuwanderländern bildet. Aus dieser geht u.a. hervor, dass es den Menschen sehr schwer fällt, dass homosexuelle und heterosexuelle Menschen bei uns die gleichen Rechte haben. Ist das nicht auch irgendwie rassistisch? 😉

Übrigens, ich habe mich mit diversen Migranten unterhalten, dass Ergebnis ist doch irgendwie ernüchternd. Ein Beispiel:

Farbigen ist es völlig egal, ob es nun ein Negerkuss oder ein Schaumkuss ist!

Das oben genannte Video wurde auch einigen Kollegen mit Migrationshintergrund gezeigt, kein Einziger (!) fand daran irgendetwas rassistisch oder hat sich davon angegriffen gefühlt.

Damit ist wohl eines klar:

Dadurch das wir immer jedem und alles Recht machen wollen und, auf Grund der Vergangenheit, lieber sehr vorsichtig sind, werden dort Probleme gesehen, wo gar keine sind.

Ausländer raus?

Ich bin (und war) schon immer dafür, Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen. (Es wäre nur toll, wenn unsere „Regierung“ das endlich mal vernünftig hinbekommt und diese Menschen nicht unter aller Würde zusammengepfercht und ohne richtige Versorgung verbringen müssen!) Allerdings finde ich, dass es irgendwo aufhört, nämlich dann, wenn entsprechende Personen straffällig werden (hier muss natürlich immer der Einzelfall geprüft werden). Damit meine ich auch nicht den Diebstahl eines Autos oder so etwas, sondern schwere Verbrechen, wie eben Mord oder Kindesmisshandlung. Und das vor allen Dingen als Abschreckung. – Es macht ein Verbrechen nicht anders oder gar besser, wenn es Deutscher getan hat! – Allerdings werden Deutsche in anderen Ländern auch verurteilt, sogar Lebenslänglich oder zum Tode…

Persönliches Fazit

Da ich das Glück habe in Deutschland zu leben, habe ich auch glücklicherweise das Recht auf freie Meinungsäußerung. Und, getreu dem Motto „Die Gedanken sind frei“, darf ich vor allen denken was ich will. Daher werde ich weiterhin eben genau das Schreiben bzw. sagen, was ich denke. (Das ich damit oft anecke, dessen bin ich mir durchaus bewusst. Doch auch, wenn das für Viele zu schwer zu verstehen ist, es erleichtert das Leben, da es viele Menschen direkt aussortiert.)

Quelle: Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz

Schließen möchte ich mit einem Zitat aus einer Serie, in dem eine „Farbige“ ihrem Gegenüber folgendes erklärt:

Der offizielle Rassismus impliziert, dass der Rassist eine rassische Überlegenheit annimmt oder bewusst Diskriminierung vollzieht. Alltagsrassismus hat meist negative Vorurteile oder Rassenstereotypen oder so was und ist fast immer ohne jeden Hintergedanken. Beide haben negative Folgen, aber Alltagsrassismus bringt mich zum Lachen und das genieße ich.“ [Orange Is the New Black, Staffel 7: Folge 9]

weiterführende Links:

UNO Flüchtlingshilfe

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

Forscher entschlüsseln Autobahnen des Hasses

Digitale Grundrechte (Gesetzentwurf)